Die Spendenbörse



https://www.facebook.com/groups/netzwerk.potzberg/

Die Idee der Spendenbörse ist, Sachspenden und ehrenamtlich zu erbringende Leistungen über eine Online-Plattform zu vermitteln.

Spender und Mitglieder der Helferkreise vor Ort regeln selbständig den Transfer der Spenden, dabei kann eine Garage auch mal für kurze Zeit als Depot dienen.
Die Helferkreise bestimmen selbst, wer die Spenden erhält und wie diese zu den Empfängern gelangen.
Sachspenden sind z.B. besondere Kleidungsstücke (Fußballschuhe Größe 45), Wasserkocher, Bügeleisen, Babytragetaschen, (Zwillings-)kinderwägen, Möbel oder Fahrräder. Innerhalb eines Jahres wurden so über 360 hochwertige Einzelteile vermittelt, je nach Bedarf an Flüchtlinge wie auch an Einheimische.
Als neue Aufgabe deutet sich derzeit die Vermittlung von ehrenamtlich erbrachten Leistungen an, wie z.B. Reparaturen, für die oftmals geeignete Räumlichkeiten, Spezialwerkzeuge oder Spezialkenntnisse erforderlich sind.

Die genutzte Online-Plattform ist die offene Facebook-Gruppe „Netzwerk rund um den Potzberg“
https://www.facebook.com/groups/netzwerk.potzberg/

Die Gruppe umfasst mittlerweile über 1427 Mitglieder (12. September 2017)

„Offen“ bedeutet, dass jeder mit Facebook-Mitgliedschaft die Beiträge in dieser Gruppe sehen kann, jedoch nur Mitglieder der Gruppe können sich aktiv am „Suchen und Bieten“ beteiligen. Natürlich ist der permanent aktive Anteil der Gruppenmitglieder relativ gering, das Potential in dieser Gruppe ist jedoch so groß, dass die meisten Spenden innerhalb ein oder zwei Tage, oft sogar innerhalb von zwei Stunden vermittelt werden können.

Auf Wunsch von Nicht-Facebook-Nutzern wurden eine Zeit lang die wöchentlichen Zusammenfassungen SUCHE-BIETE auf dieser Homepage und auf der Homepage von Matzenbach veröffentlicht. Dies war sehr arbeitsintensiv, führte aber zu keinem einzigen zusätzlichen Gütertransfer – somit wurden diese Zusammenfassungen wieder eingestellt.

Ursprünglich waren die Sachspenden für Asylbewerber kostenlos, da nur auf diese Weise anfangs eine schnelle und unkomplizierte Abwicklung möglich war.
Wertigere Gegenstände, z.B. gespendete Fahrräder, erfordern jedoch oftmals Reparaturen vor der Abgabe. Die eingesetzten Materialkosten für Reifen, Schläuche u.s.w. betragen nicht selten über 35,00 Euro. Diese Selbstkosten versuchten die Helferkreise zu erbringen, oft waren auch Spendenaufrufe im NETZWERK erfolgreich.
Inzwischen sind wir dazu übergegangen, die Empfänger der Räder grundsätzlich mit mindestens 10 Euro Eigenanteil zu beteiligen. Da die Kosten immer von Privat vorgelegt werden müssen, fließt das Geld in diesen Bereich zurück.

Bei größeren und wertvollen Gegenständen wie z.B. größere Möbelstücke und Kinderwägen bitten wir den Empfänger um eine freiwillige Spende in ähnlicher Größenordnung. Auch wer als „Nicht-Hilfsbedürftiger“ einen angebotenen Gegenstand abnimmt (z.B. weil dieser in gebotener Zeit keinen anderen Abnehmer findet), sollte einen kleinen Geldbetrag spenden. Diese „Rückspenden“ werden auf einem Sonderkonto der Prot. Kirchengemeinde Gimsbach gesammelt, siehe Seite Spenden.